Entwickler: Unboxing-Video des SteamVR Vive Devkits
Wie vor einigen Wochen angekündigt, hat Valve am Freitag damit begonnen Devkits für das Virtual Reality Headset Vive, das Lighthouse-Tracking-System und die SteamVR-Controller kostenlos an ausgewählte Entwickler auszuhändigen. Einige haben es noch am selben Tag erhalten, darunter auch das Studio Cloudhead Games, das den Launch-Titel The Gallery entwickelt...
Das Headset sieht gut aus - schon alleine wegen dem "rauhen" Matrix-Artigen Look. Die Lighthouse Tracker gehen auch klar - von der Größe her (kleiner ist natürlich noch besser). Aber sorry - die noch nicht fertigen Controller sehen Mal richtig kacke aus Echt hässlich. Ich hoffe da tut sich noch was
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Wer bis zum Hals in Scheisse steckt sollte den Kopf nicht hängen lassen...
Ja, eine Schönheit sind die Controller nicht unbedingt. Allerdings ist das auch relativ egal, da man sie sowieso nicht sieht, wenn man sie benutzt bzw. man sie nur virtuell sieht und dort können jegliches erdenkliche Aussehen haben.
Also ich finde ja den Zeitrahmen für VR & Vive bis November sehr beachtlich. Wie ich das verstanden habe, haben doch nur einige wenige Unternehmen bisher diesen Vive erhalten. Und wenn sie jetzt erst dieses Kit ausliefern, wer macht denn bitte bis November nen ordentliches Spiel?
Oder wie verhält sich das mit Oculus & ihrer VR-API ?
1. Man darf nicht erwarten, dass es von Tag 1 an hunderte Spiele geben wird. Selbst Konsolen, die momentan ein vielfach größeres Geschäftsmodell sind, starten in der Regel nur mit einer Handvoll an Titel.
2. Gibt es wie gesagt schon einige Entwickler die seit einiger Zeit an SteamVR-Spielen arbeiten, Valve wird vermutlich ebenfalls eines oder mehrere veröffentlichen und ich denke auch HTC arbeitet an Software. Vielleicht nicht unbedingt Spiele, aber Entertainment-Apps wie ein virtuelles Kino oder ähnliches. Bekanntlich haben sie ja Google (VR-YouTube-App?) und HBO als Partner. Alle Demos die auf der GDC gezeigt wurden werden vermutlich auch Launch-Titel sein.
3. Werden viele Indie-Studios, die bisher auf Basis von Oculus Devkits entwickelt haben, ihre Spiele portieren. Indie-Titel können viel schneller erstellt werden im Vergleich zu einem AAA-Game.
4. "Große" reguläre Spiele wie Elite: Dangerous, Euro Truck Simulator 2 und ähnliche, die etwa mit einem DK2 funktionieren, werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch angepasst damit sie in SteamVR funktionieren.
5. Early Access: Entwickler die jetzt komplett neu beginnen werden in fünf Monaten vielleicht nicht fertig sein, aber möglicherweise weit genug, um einen Prototypen über Steam Early Access anzubieten.
Natürlich wird es nicht genug Content geben, es gibt nie genug Content. Selbst 2,5 Jahre nach dem Start der aktuellen Konsolen jammern viele darüber, dass es nicht genug Spiele gibt. Am besten wäre es, wenn die Entwickler bereits vor fünf Jahren die Devkits bekommen hätten und bis heute hunderte tolle Spiele auf Vorrat produzieren hätten können, aber das ist halt nicht realistisch.
Ich hoffe nur, dass die Vielfalt der Spiele irgendwann großer sein wird als Rennspiele, Flugsimulatoren und "Kinect-ähnliche" Minispiele. Ich wünsche mir wirklich, dass VR den Durchbruch schafft. Wenn die Entwickler allerdings keinen praktikablen Weg finden, VR als Alternative in weitere Genres zu implementieren, befürchte ich ein ähnliches Ende wie Kinect und Move. Dass man mit unkonventionellen Methoden gute Spiele erschaffen kann, hat ja zumindest Nintendo in den letzten Jahren bewiesen. Daher bin ich einfach mal optimistisch.
Da es das eigentlich überall gibt, wird es das bei Steam sicher auch geben. Aber ob das dermaßen günstig wie teilweise bei Software sein wird, darf bezweifelt werden.
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Könnte mir vorstellen, dass sie wenn der Nachfolger rauskommt die erste Version günstiger abverkaufen. Aber Rabatte von 75% oder so wird man da natürlich nicht sehen.
Warum nicht? Ich denke Valve will sein System aufjedenfall im Wohnzimmer etablieren. Da müssen sie gegen die bestehende Konkurrenz anstinken. Valve könnte es sich durchaus leisten die Controller noch günstiger anzubieten. Vorallem weil sie ja bei genauerer Betrachtung Steam als ihre Plattform dort in Stellung bringen wollen und nicht direkt ihre Hardware. Den mit Steam wird halt die große Kohle gemacht. Und das tun sie im Wohnzimmer nur wenn die Leute den Vorteil im Wohnzimmer erkennen bzw. bereit sind auch nochmal Geld für Hardware (die ja noch neu und "unbekannt" ist) zu investieren.
https://www.youtube.com/watch?v=sX1cum0vyWk
Vom selben Entwickler, finde ich irgendwie beeindruckend, obwohl die Grafik nicht die beste ist, aber die Präsentation wirkt sehr genial.
Ich fühle mich, als hätte ich einen Ausschnitt eines Filmsets gesehen, wenn man dann noch mit der ValveVR das ganze Spielt/sieht, das wird richtig klasse!
P.S. sind die Lighthouse dinger wireless? Man sah leider nichts im Video.
[Beitrag wurde 1x editiert, zuletzt von B☢t am 08.06.2015, 12:29]
Die Lighthouse-Basestations benötigen einen Stromanschluss, aber keine Verbindung zum PC. (Weder per Kabel noch kabellos.) Die sind im Grunde einfach nur Lichtquellen, also "dumm". Theoretisch kann man sie auch mit einem Akku betreiben falls man keine Steckdose hat, wie hier zu sehen: https://twitter.com/vk2zay/status/588628359162265600
Ich sehe schon die Fitnessstudios der Zukunft mit "VR Biking" oder Laufbänder mit VR Headset. Diese Kombination erzeugt bestimmt eine hohe "Presence"...